15. Januar 2026 · 5 Min. Lesezeit
Wie viel sollte eine Website für einen Handwerksbetrieb kosten?
Die Frage „Was kostet eine Website?“ ist eine der häufigsten, die uns Handwerksbetriebe stellen – und gleichzeitig eine der am schwersten pauschal zu beantwortenden. Der Grund: Der Preis einer Website sagt für sich genommen wenig darüber aus, ob sie sich lohnt.
Die falsche Vergleichsgröße
Viele Unternehmen vergleichen Website-Angebote in erster Linie nach Preis und Seitenanzahl. Das ist verständlich, führt aber zu einem verzerrten Bild. Eine relevantere Frage ist: Wie viel ist ein einzelner zusätzlicher Auftrag für mein Unternehmen wert?
Bei einem Handwerksbetrieb, der Komplettbäder, Umbauten oder individuelle Bauprojekte umsetzt, kann ein einzelner Auftrag bereits einen relevanten Teil einer Website-Investition ausmachen. Das verändert die Rechnung grundlegend – auch wenn sich daraus keine Garantie für eine bestimmte Anzahl an Anfragen ableiten lässt.
Was den Preis tatsächlich beeinflusst
- Umfang: Anzahl der Seiten, Landingpages und individueller Inhalte
- SEO-Tiefe: von einer technischen Basis bis zur laufenden Optimierung
- Individualität: Template-basiert vs. vollständig individuelles Design
- Laufende Betreuung: einmalige Übergabe vs. dauerhafte Weiterentwicklung
Diese Faktoren erklären, warum seriöse Angebote für Handwerksbetriebe von einer einmaligen vierstelligen Investition bis zu Paketen mit laufender monatlicher Betreuung reichen. Entscheidend ist nicht die günstigste Option, sondern die, die zum eigenen Auftragswert und Wachstumsziel passt.
Fazit
Statt die Frage „Was kostet eine Website?“ isoliert zu beantworten, lohnt sich der Blick auf die eigentliche Rechnung: Wie viele zusätzliche Anfragen bräuchte es, damit sich die Investition lohnt – und ist diese Zahl realistisch? Bei hochpreisigen Aufträgen ist die Antwort oft überraschend klein.
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